Kunst irritiert – und wirkt

Supervision 01_2015

Irritiert der Cover? OK!

In der Zeitschrift „supervision 01_2015“ erschien mein Artikel „Kunst irritiert – und wirkt“. Ich beschreibe in diesem Beitrag, wie Irritationen, die Künstlerinnen und Künstler bei Mitarbeitenden in Organisationen auslösen, zu neuen Perspektiven, Verhaltensänderungen und wirtschaftlichen und sozialen Innovationen führen können. Anhand internationaler Praxisbeispiele (Deloitte, Gaulhofer Industrieholding GmbH, i3tex – technischen Beratung Schweden, Rechtsanwaltssozietät Köln, dm Drogeriemarkt) wird diese Form Impulse zu setzen, die Künstlerische Intervention, anschaulich gemacht.

Irritation kann unterschiedlich empfunden werden: Sie stört, sie verwirrt, sie lässt kurz innehalten – und löst Widerstand aus, denn Systeme wehren sich zunächst gegen Angriffe von außen. Dann aber wird die Irritation fast immer als Anregung erlebt und das ist die Chance: Ich werde neugierig, ich beginne zu denken, ich denke bisher Nicht-Gedachtes, erlebe etwas ganz neu, nehme etwas Unbekanntes wahr. Meine Beurteilung der Situation ändert sich, ich entdecke neue Handlungsmöglichkeiten. Dann kann diese Irritation befreiend sein, sie wird zur Inspiration, eröffnet mir neue Sichtweisen und Möglichkeiten, sie überrascht mich – aha! So geht es auch, sogar besser!

Da der Artikel auf der Homepage der Zeitschrift „supervision“  nicht downloadbar ist, maile ich ihn gern. Einfach eine kurze Email an helga.stattler@kunstundwirtschaft.at

Dialog im Buch „neugierig:denken!“

In einer Email lud uns Michael Weisser 2016 zu einem Dialog über „Künstlerisches Denken“ ein. Mein Blog-Beitrag „Die Schatztruhe öffnen“ hatte ihn dazu angeregt. Er meinte daraus zu lesen, dass ich Künstlern und ihrer Art zu denken und zu handeln eine besondere Bedeutung zuschreibe – und das wäre eine interessante Schnittmenge zwischem ihm und mir.

© Michael Weisser

Daraus entstand ein wochenlanger Email-Austausch. Fragen und Antworten, auch völlig gegensätzliche Meinungen, zum Beispiel über die Freiheit der Kunst, Mäzenatentum und Sponsoring, die Rolle von Intermediären, Open Innovation, Kreativwirtschaft und Innovation. Das Ergebnis sind 18 Buchseiten, die man in der Publikation „neugierig:denken! – Interviews und Dialoge“ zum künstlerisch-kreativen und non-linearen Denken nachlesen kann.In guter Gesellschaft mit Interviewpartnern wie Brigitte Biehl-Missal, Ursula Bertram, Emmanuel Mir u.v.a.

Es ist ein „Hybridbuch“ mit >i:Codes< , die man mit dem Smartphone scannen kann um zu überraschenden Erlebnisinseln geführt zu werden.

Den Dialog zwischen Michael Weisser und mir (abgestimmt mit meiner Kollegin Karin Wolf) können Sie hier nachlesen

Künstler als Ermutiger und Magier

Die Site von Antje Hinz www.MassivKreativ.de ist eine wahre Fundgrube zu den Themen Innovation, Kreativität und künstlerische Methoden. Auf dieser Homepage finden Sie auch ein Interview von Antje Hinz mit mir. Hier der Link

© Antje Hinz
© Antje Hinz

Kurzer Auszug:

Künstler sind Magier. Wenn sie in Unternehmen gehen, entlocken sie den Mitarbeitern Fähigkeiten und Talente, von denen die nicht im Geringsten geahnt hätten. „Die Wirtschaft sollte ihre Querdenker deshalb dort suchen, wo sie der Natur nach präsent sind: unter Künstlern! – sagt Management-Expertin Helga Stattler. Seit über 10 Jahren vermittelt sie als Beraterin zwischen den Welten Kunst und Wirtschaft. Im Interview erzählt sie mir u. a., warum Künstler Veränderungsprozesse in Unternehmen hervorragend begleiten können und was sie bei Mitarbeitern bewegen.

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