Six Senses für das Zeitalter der Ideen und Konzepte

Benutzerfreundlich aber ebenso attraktiv wünschen wir uns Produkte und Leistungen, sagt Daniel H. Pink, Consultant und Journalist von Wired. Für das “Conceptual Age”, ein Zeitalter, in dem es nicht mehr in erster Linie auf Wissen und lineares Denken ankommt, sondern auf Kreativität und Erfindungsreichtum, Empathie und Verständnis für Zusammenhänge, sollten wir unsere rechte Gehirnhälfte rasch trainieren.

Der Autor nennt sechs Schlüsselbereiche für dieses Zeitalter der Ideen und Konzepte:

Story – Gewinnen wird, wer spannende Geschichten erzählen kann – reine Information genügt nicht mehr. Geschichten fesseln MitarbeiterInnn und Kunden der Organisation, TeilnehmerInnen und Gäste von Veranstaltungen mehr als Powerpoint-Shows. Theatermethoden, Storytelling, Film, Fotografie, Bilder und Literatur werden in die Arbeit integriert.

SymphonyZusammenhänge und Muster entdecken – durch geänderte Sichtweisen verschiedene Elemente neu kombinieren, Bestehendes auf den Kopf stellen und sich eine völlig neue Verwendung dafür ausdenken. Innovation entsteht durch Synthese, durch das Geschick, Teile zu einem großen Ganzen zusammenzuführen.

Empathy die Fähigkeit sich in jemanden hineinzuversetzen – spüren, was diese Person fühlt und braucht, mit ihren Augen sehen. Was sind die wirklichen Themen, was brennt unter den Nägeln, wie kann ich gut zuhören und die richtigen Fragen stellen.

Play Spiele und Humor fördern die Motivation – und die Lust, sich mit Neuem und Überraschendem auseinander zu setzen. Durch spielerische Elemente entsteht eine inspirierende Atmosphäre, eine heitere Grundstimmung. Dazu trägt auch die Raumgestaltung und der gesamte Kommunikationsprozess bei.

Meaning – Werte, Suche nach Sinn und Glück – Produkte und Dienstleistungen sollen nicht nur funktionieren, sondern auch emotionale, ästhetische und spirituelle Attribute haben und „sinn-voll“ sein, genauso wie der dazugehörige Arbeitsprozess.

Design Funktion und Design beeinflussen den Markterfolg – und sensibilisieren für eine ganzheitliche Wahrnehmung.

Nach jedem Kapitel folgt ein Portfolio mit Übungen, Literatur und Tipps. Wer die Inhalte des Buches als MindMap auf einen Blick haben möchte, findet im Blog von Steve Richards eine schöne Zusammenfassung:
http://steves.seasidelife.com/2006/02/19/a-whole-new-mind/

Daniel H.Pink „A Whole New Mind“, Group USA, ISBN 1-57322-308-5

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Praxisbeispiele

Interventionen mit KünstlerInnen in Organisationen gibt es in Europa seit ca. 20 Jahren. Die Beispiele, über die wir in diesem Bereich erzählen, erfahren wir aus unserem Netzwerk, entnehmen sie der Literatur, Studien und Berichten, wobei wir Fallstudien wählen, in denen das Unternehmen genannt ist und Zielsetzung und Ergebnis offen gelegt werden. Die Aussagen zum Nutzen stammen jeweils aus Interviews mit den AuftraggeberInnen bzw. Befragungen durch „Intermediäre“, welche die Projekte begleiteten – eine Vermittlungs-  und Übersetzungsfunktion, die wesentlich zum Gelingen und Erreichen der Ziele beiträgt. In Schweden, Dänemark, Frankreich, Spanien und Großbritannien gibt es bereits diese Intermediäre, in Österreich übernimmt das Institut für Kunst und Wirtschaft diese Aufgabe. Daher finden Sie hier auch die von uns begleiteten Projekte.

Wissenschaftliche Studien darüber, wie die erstaunlichen Ergebnisse zustande kommen, gibt es bisher kaum. Als ausschlaggebend für den Erfolg werden einerseits die besonderen Fähigkeiten von Künstlerinnen und Künstlern genannt, andererseits die Erfahrung, dass MitarbeiterInnen Künstlern gegenüber offener und kooperationsbereiter agieren als zb gegenüber OrganisationsberaterInnen. Ein weiteres Argument ist, dass Kunst Formen bietet, die offen und interpretierbar und damit motivierender sind als die „Eindeutigkeit“ gesprochener oder geschriebener Worte, zb Regeln oder Appelle. Auch der Frage was das Vorgehen von KünstlerInnen und Künstlern so anders und daher überraschend macht, widmen wir uns in diesem Blog.

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Nachhaltigkeit braucht Kunst

Workshop im Rahmen der GLOBArt Academy 2011, Kloster Und

Die Beraterinnen Hannah Rieger und Claudia Röschl luden ein zu diskutieren, ob Kunst einen weit größeren Stellenwert in der Nachhaltigkeitskultur der Unternehmen haben sollte. Sie plädierten für ein längerfristiges Engagement der Unternehmen für Kunstprojekte, das über vereinzelte Sponsoring- und Dekorations-Aktivitäten hinausgeht. Denn kulturell nachhaltige Projekte schaffen „Räume“ (im weitesten Sinn), die emotionale Erfahrungen ermöglichen und damit Potentialentfaltung und gelingende Entwicklung.

Von den Statements am Podium (Sozialwissenschaftler Paul Kolm, Unternehmer Martin Lenikus, Künstlerin Ulrike Truger, Diversity-Berater Norbert Pauser und Günter Schönberger vom Schutzverband Bildende Kunst) und der Diskussion mit dem Publikum habe ich für mich folgendes Meinungsspektrum mitgenommen:

  • Kunst und Wirtschaft sind zwei unterschiedliche Welten, die erst entdecken müssen wie sehr sie voneinander lernen könnten.
  • Die Logik des Unternehmens fordert Eindeutigkeit. Der Wert der Kunst liegt dagegen im Offenen, Interpretierbaren, dem Widersprüchlichen.
  • In Unternehmen gibt es Berührungsängste vor dem Unerwarteten, daher fehlt es an der nötigen Offenheit.
  • Es braucht mehr Mut dieser beiden Welten aufeinander zuzugehen, miteinander zu reden.
  • Vor allem braucht es die Initiative und das Engagement der Geschäftsführung.
  • Unternehmen müssten den KünstlerInnen die Freiheit lassen, statt konkreter Ziele an einer Lösung mit offenem Ausgang zu arbeiten. Dann könnte etwas Besonderes, etwas Neues entstehen.
  • Vermittler zwischen Kunst und Wirtschaft sind gefragt! Sie sollten  in beiden Bereichen und als Schnittstellenmanager kompetent sein.

Am Beispiel des Themas „Diversity“ wurde die Intervention von KünstlerInnen diskutiert. Sie könnten mit ihrer Arbeitsweise einladen, Diversität aus einer neuen Perspektive, mit einer anderen Wahrnehmung zu sehen und sich in differenzierter Weise damit auseinander zu setzen. Künstler haben einen anderen Blick auf das Thema und durch sie werden Situationen erzeugt, die es in der tagtäglichen Arbeit nicht gibt. Für die MitarbeiterInnen wird Diversity also in einer überraschenden Weise sicht- und spürbar gemacht. Ziel könnte zum Beispiel sein, neue „soziale Räume“ oder Situationen zu schaffen, die auf kreative Weise zu Austausch und Kommunikation anregen.

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Wie Unternehmen mit Künstlern arbeiten

Darüber berichtet der Autor und Trainer Thorsten Blanke in seinem Buch „Unternehmen nutzen Kunst“. Im ersten Teil zeigt er nicht nur seine Erfahrung als Künstler sondern beweist auch seine Kompetenz in Beratung und Organisationsentwicklung. So kann er eine Brücke zwischen Kunst und Wirtschaft schlagen. Als Künstler hat er das mangelnde Vertrauen zwischen – wie er es nennt – den beiden Polen der Welt, hautnah erlebt. Dabei sind künstlerische Medien die ursprünglichsten Ausdrucksmittel des Menschen.

Als Berater sieht er Kunst als einen Spiegel, um Unausgesprochenes erfahrbar und Ungeahntes vorstellbar zu machen. Kunst ist keine Simulation, sie geschieht in Echtzeit. Die Wahrnehmung mit allen Sinnen eröffnet neue Perspektiven für Situationen und Probleme und kann damit Modell für die Alltagsanforderungen in Organisationen sein.

Wie Einsätze von Künstlern in der Praxis aussehen können, worauf zu achten ist und welche Ergebnisse man erzielen kann, ist im zweiten Teil mit zahlreichen Beispielen und in Interviews mit Unternehmern, Beratern und Künstlern beschrieben. Besonders interessant sind die Gespräche mit den Managern der Wilhelmi Werke AG, des dm-Drogerie Markts, der Würth GmbH und der VW Coaching GmbH.

Thorsten Blanke „Unternehmen nutzen Kunst“, Klett-Cotta, ISBN 3-608-94054-5).

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Zitate

aktualisiert 30.4.2019

„Improvisation ist ein tolles Lebenskonzept, bereitet einen vor – es ist alles ständig in Bewegung, in Veränderung. Improvisation ist eine schöne Lebensschule um Veränderungen zu antizipieren, sie herbeizuführen.“
Clemens Wenger, Pianist und Komponist

„Kunst sehe ich immer im Kontext zur Gesellschaft. Ich stelle Fragen, wie: „In welchem System leben wir? Welche Rolle spielt Kunst innerhalb dieses Systems? Was kann Kunst leisten? Kann sie den Gesellschaftskörper formen und eine kritische Haltung dem gegenüber sein, was wir vorfinden?“
Nasan Tur. Künstler

„Kunst ist Sprache: also im höchsten Sinn soziale Funktion. Die Kunst ist frei und so muss auch der freieste Mensch im Staate der Künstler sein.“
Gerhart Hauptmann

„Kreativität erfordert Mut Sicherheiten loszulassen.“
Erich Fromm, Psychoanalytiker und Philosoph,
Site von Susanne Haun „Zitat am Sonntag 14.4.2019“

„Irritationen sind explizit ein charakteristischer Gestus künstlerischer Strategien.“
Anna Borgman und Candy Lenk, Künstler

„Although they often approach things from opposite angles, business and art can learn a lot from each other. This is about moving towards a knowledge society where we rethink things together.“
Maren Geers, Konzeptkünstlerin

„I still think science is looking for answers and art is looking for questions.“
Marc Quinn, Künstler

 „Ich glaube, Kunst und Wissenschaft sind die beiden großen Kreativpotenziale der Gesellschaft. Und eine gut organisierte Ökonomie profitiert davon.“
Julian Nida-Rümelin, Philosoph

 „Schreiben macht Spaß und birgt viele Überraschungen. Erst hat man ein leeres Blatt Papier und zum Schluss liegen viele Worte drauf und schlüpfen bei jeder Gelegenheit durch die Augen in den Kopf zurück.“
Anselm Glück

„Es ist schon eine Ironie, dass das, was die Geschäftswelt am stärksten mit Misstrauen betrachtet – die Kunst – sich als ihr nützlichstes Werkzeug herausstellt.“
Bill Bernbach, Kreativdirektor (USA)

„Kooperieren bedeutet, von Kindern lernen, sich immer wieder neu zu erfinden. Wer meint, kulturelle Bildung mit sich selbst ausmachen zu können, der hat nicht verstanden, um was es geht: Um die unerschöpfliche Neugierde aufeinander und um die Bereitschaft zur gemeinsamen Gestaltung einer Welt, in der wir uns lebendig fühlen.“
Michael Wimmer, Educult

„Zuerst habe ich eine Vorstellung von einer Arbeit, und dann suche ich die entsprechende technische Umsetzung.“
Karin Sander, Künstlerin

„Für mich ist die Kunst nur ein Mittel, um zu verstehen, wie ich die Außenwelt sehe.“
Alberto Giacometti (gefunden bei Art in Words)

 

„The true purpose of arts education is not necessarily to create more professional dancers or artists. It’s to create more complete human beings who are critical thinkers, who have curious minds, who can lead productive lives.“
Kelly Pollock, Executive Director, COCA Center of Creative Arts

„Kunst ist Ideengeberin und Aufforderung zur Diskussion.“
Florian Langhammer, Gründer Collectors Agenda

„Stop thinking about artworks as objects and start thinking about them as triggers for experiences.“
Brian Eno, Musiker und Innovator

„Der souverän spielende Künstler wird durch Schillers Spielphilosophie zum Ideal des freien und schönen Menschen. Und den braucht es noch heute. Denn unter uns: Viele freie und schöne Geister bringt unsere Gesellschaft gerade nicht hervor. Kreativität und Geistesfreiheit werden zwar von Coaches und Change-Managern als Werte benannt, aber nur selten wird der Mut aufgebracht, sie zuzulassen, zu fördern oder zu kultivieren.“
aus „Rettet das Spiel! Weil Leben mehr als Funktionieren ist!“

 

„The most beautiful experience we can have is the mysterious – the fundamental emotion which stands at the cradle of true art and true science.“
Albert Einstein

 

„Ich bin überzeugt, dass Wirtschaft und Wissenschaft durch Kunst und Kultur gefördert werden. Kunst und Kultur erhöhen die Reaktionsgeschwindigkeit von Wirtschaft und Wissenschaft, ohne dabei selbst verbraucht zu werden. Denn Kunst und Kultur sind erneuerbare und damit unerschöpfliche Energien.“
Oliver Scheytt, Pianist und Kulturpolitiker

 

„Wie ist eine Sache gestaltet, wie wurde sie gemacht, wie spricht sie mich an, wie erscheint sie mir, wie wird sie mir verständlich? Ein Kunstwerk macht Sinn für die Sinne. Sinn zu fassen durch die Sinne – das ermöglicht Kunst.“
Prof. Michael Bockemühl, Kunstwissenschaftler

„Kunst wird erst dann interessant, wenn wir vor irgendetwas stehen, das wir nicht gleich restlos erklären können!“
Christoph Schlingensief

„Das Beste, was eine Führungskraft für ein großartiges Team tun kann, ist, die Teammitglieder ihre eigene Größe entdecken zu lassen.“
Warren Bennis

„Kunst inspiriert mehr Diskussionen, Gefühle und Originalität als alles, was ich kenne!“
Henrik Kanekrans, Unternehmer und Sammler, Stockholm

„Unmöglichkeiten sind die schönsten Möglichkeiten.“
Nikolaus Harnoncourt

„Kreative Freiräume, wie sie in der Kunst aktiv genutzt werden, generieren neue Erkenntnisse und eröffnen Chancen für den Wandel. Die Wirtschaft braucht diese neue Haltung, um das Entwicklungspotenzial aus Innovationen und Traditionen heute und in der Zukunft für sich zu heben.“
​Prof. Dorothea Wenzel, Dekanin der HAW Hamburg

„Kunst wird oft von Menschen gemacht, die etablierte Bahnen verlassen. Gerade die Arbeitsweisen der Künstler und Kreativen können die Wirtschaft bereichern, gerade ihre Fähigkeit zu Spiel, zum Ausprobieren und auch ihre Kenntnis der Historie können das wirtschaftliche Handeln bereichern.“
Dr. Frank Berzbach, Autor, ecosign Akademie für Gestaltung

„Durch die Kreativität und die Intuition in der Kunst, kann auf spielerische Art und Weise ein Raum geschaffen werden, in dem die Theorie der Wirtschaft für die Zukunft maßgeblich weiterentwickelt werden kann.“
Marina Möller & Anja Weiler, Upstalsboomerinnen

„In der Vergangenheit lag der Fokus an der Schnittstelle zwischen Kunst und Wirtschaft vor allem auf Produkten. Ausgetauscht wurden Werke und Design gegen Geld und Support. Das Potenzial der beiden Gebiete bietet erheblich mehr Möglichkeiten. Es geht heute vielmehr um den Transfer von Prozessen und Strategien zweier passungsfreier Felder, der weit in die Zukunft weist. Die Künste zeigen die Entwicklung der Zukunft auf.“
Dr. Werner Preißing, Büro für Innovationsforschung & Gründer [ID]factory

„Das Potenzial liegt im Aufeinandertreffen von unterschiedlichen Logiken. Durch die Karambolage mit anderen Denksystemen entstehen Perspektiven, die dank ihrer Differenzen unübliche Handlungsfelder provozieren. Wir nennen dies Artonomie. Eine Art Verschmelzung zwischen Kunst und anderen Bereichen, ohne dass dabei die Kompromisslosigkeit der Kunst verloren geht.“
Frank & Patrik Riklin, Atelier für Sonderaufgaben, Konzeptkünstler & Unternehmer

„Erst wenn wir es hinbekommen, Dinge zu kreieren anstatt Probleme aus der Welt zu schaffen, werden wir wirklich innovativ. Hier kann die Wirtschaft von der Kunst lernen. Ein Künstler fragt sich nicht, welches Problem er lösen möchte, sondern nimmt sich vor etwas zu erschaffen.“
David Cummins, Geschäftsführer, Ministry Group GmbH

 

„Experimentierfreude kann helfen das Feuer der Innovation zu entfachen.“
David Kelley, Gründer von IDEO

„Learn the rules like a pro – so you can break them like an artist.“
Pablo Picasso 

„Serendipity is not randomness. It is unexpected relevance.“
Jeff Jarvis, US-amerikanischer Autor

„Das Begreifen beginnt mit der Überraschung.“
Kreatives Unternehmertum KU Pop Up 2016 (Vimeo)

 

„The only way to gain a competitive advantage is to come up with something new through creativity and innovation.”
George Low, Dean Radford University

 

„Für das Können gibt es nur einen Beweis, das Tun.“
Marie von Ebner-Eschenbach

 

„When we engage with the arts, we instill principles that, at their core, make us truer to ourselves.“
Barack Obama

 

Eine wichtige Funktion der Kunst in einer Zeit schwerer globaler Krisen ist jene der Perspektive von außen, des reflektierenden Blicks, der zunächst aufrüttelnde Gefühls- und Gedankenprozesse auslösen kann, um schließlich zu unerwarteten Perspektivwechseln und dadurch auch zu neuen Problemlösungen zu führen.“
Karola Kraus, MUMOK

 

 „Operations-focused organizations conserve conventions. Innovation-driven organizations embrace exceptionality.“
Carina Trapl, CEEO, theLivingCore

„Daher ist die Aufgabe nicht nur zu sehen, was noch keiner gesehen hat, als auch bei dem, was jeder sieht zu denken, was noch keiner gedacht hat.“
Arthur Schopenhauer

„Die Zukunft gehört denen, die die Möglichkeiten erkennen, bevor sie offensichtlich werden.“
Oscar Wilde  

Logic will get you from A to B. Imagination will take you everywhere.“
Albert Einstein

„You can’t use up creativity. The more you use, the more you have.“
Maya Angelou, Schriftstellerin und Bürgerrechtlerin

„Für die New Economy muss man freier, experimenteller – quasi wie Künstler – an Projekte herangehen, und da lernen wir noch etwas.“
Ulf Poschardt, Stv. Chefredakteur der „Welt“

„Kühner als das Unbekannte zu erforschen kann es sein, das Bekannte zu bezweifeln.“
Alexander von Humboldt

Gerade in Zeiten starker Veränderung stellt Kunst eine wichtige Quelle der Inspiration und Identität dar.”
Antonella Mei-Pochtler, Boston Consulting Group

 

The purpose of art is not the release of a momentary ejection of adrenalin but rather the gradual, lifelong construction of a state of wonder and serenity.”
Glenn Gould

 

Art should comfort the disturbed and disturb the comfortable.“
Cesar Cruz, Harvard University

„Wissensdurst, Kreativität und Leidenschaft beflügeln das Leben!“
Antje Hinz, Medienportal MassivKreativ! und Silberfuchs-Verlag

„Wo die Sprache aufhört, fängt die Musik an.“
Ernst Hoffmann, Philosophiehistoriker

„Learning to think by looking at art.“
Davis N. Perkins, Schriftsteller

„Kunst ist ein Merkmal, das in allen Gegenstän­den und Tätigkeiten mehr oder minder ausge­prägt ist: Die Fähigkeit, Realität sichtbar zu ma­chen.”
Rudolf Arnheim, Medienwissenschaftler

„When art and technology come together, magical things happen.”
Ed Catmull, CEO Pixar

„We are going back to the Renaissance model in which artists could work in any discipline.“
Franck Gehry, Architekt

„Nicht die Abbildung der Wirklichkeit ist das Ziel der Kunst, sondern die Erschaffung einer eigenen Welt.”
Fernando Botero, Künstler

„Ideas are the byproduct of empowered cultures and the basis for creativity and innovation”.
Brian Solis, digital analyst and futurist

„What proceeds from an internal necessity of the soul is beautiful.”
Wassily Kandinsky

„Kunst birgt mindestens drei Chancen für den Menschen: die Entdeckung der eigenen Einzigartigkeit, die bewusste und angstfreie Auseinandersetzung mit dem Irrationalen und den Impuls, eigenverantwortlich zu handeln.“
Daniel Hoernemann, alias Walbrodt, bildender Künstler

“If you’re creating things, you are doing things that have a high potential for failure, especially if you are doing things that have not been done before. Failure is another word for experience.”
George Lucas, Filmemacher

„Künstler produzieren Innovationen. Sie entwerfen, verdichten und kommunizieren neue Sichtweisen auf Gegenwart und Zukunft und liefern Impulse für eine Gesellschaft, deren Fortschritt maßgeblich von der Durchschlagskraft innovativer Ideen abhängt.“
Stephan Shaw, art matters

Manchmal ist die Spiegelung sehr viel wirklicher als das, was gespiegelt wird.“
Jim Jarmusch, Autorenfilmer

The purpose of art is not the release of a momentary ejection of adrenalin but rather the gradual, lifelong construction of a state of wonder and serenity.”
Glenn Gould, Pianist

„Kunstschaffende haben die Fähigkeit, die eigenen Wahrnehmungen für die Wahrnehmung durch andere – also für Kommunikation – zu präparieren.“
Dirk Baecker, Soziologe

„Das Theater ist ja auch deshalb bedeutend, weil es unsere Wirklichkeitswahrnehmung befragt – ob beabsichtigt oder nicht.“
Sven-Eric Bechtolf, Regisseur

„Die wirkliche Nachhaltigkeit liegt im Sozialen und im Kulturellen.“
Eric Harsch, Geschäftsführer des dm-Marktes

„One’s destination is never a place, but a new way of seeing things.“
Henry Miller

„Without art life would be a mistake.“
Fredrich Nietzsche

„I dont search, I find“
Pablo Picasso

„The greatest value of a picture is when it forces us to notice what we never expected to see.”
John W.Tukey, Statistiker, USA

“Der Künstler macht aus der Lösung ein Rätsel.”
Karl Kraus

“The work of the artist is always to deepen the mystery.”
Francis Bacon

„Bei Kunst gibt es kein richtig oder falsch, es handelt sich um einen 360-Grad-Blickwinkel. Und wenn man in 360 Grad denkt, kennt man keine Grenzen, ist offen für Neues und Visionäres.“
Jean-Claude Biver, Vorstand LVMH für TAG Heuer, Hublot, Zenith

We don’t see things are they are, we see them as we are.”
Anaïs Nin, Schriftstellerin

Über den besten Zustand, um Ideen hervorzubringen:
„Man muss es wollen, ohne es zu wollen“
Giulio Superti-Furga, Systembiologe

„The arts have the potential to show that the everyday can be reinvented and that the ordinary is usually extraordinary and that the extraordinary can become part of or intervene and wonderfully interrupt everyday life.”
Naomi Kashiwagi, Künstlerin, UK

„Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, Kunst macht sichtbar.”
Paul Klee

„Kultur braucht Wirtschaft! Wirtschaft braucht Kultur! Lernt von & miteinander!“
Peter Szokol, educult

„I close my eyes in order to see.“
Paul Gauguin

„Künstlern gelingt es intuitiv eine neue Ordnung in dem zu entdecken, was Sie und ich als Unordnung betrachten würden.“
Richard Armstrong, Direktor des New Yorker Guggenheim Museums

„Art is a means of experiencing the process of creativity. The artefact itself is quite unimportant.”
Viktor Shklovsky, Russischer Autor und Literaturkritiker

„Von außen gesehen ist Kreativität Objekt von Faszination; von innen gesehen eine endlose Übung in Ungewissheit und eine enorme Schulung in Unsicherheit.“
Joseph Brodsky, Nobelpreisträger für Literatur

„Aufgabe von Kunst heute ist es, Chaos in die Ordnung zu bringen.“
Theodor W. Adorno

„In Wahrheit spiegelt die Kunst den Betrachter, nicht das Leben.“
Oscar Wilde

„Man sollte alle Tage wenigstens ein kleines Lied hören, ein gutes Gedicht lesen, ein treffliches Gemälde sehen und, wenn es möglich zu machen wäre, einige vernünftige Worte sprechen.“
Johann Wolfgang von Goethe

 „Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kraft der menschlichen Kreativität. Die einzig revolutionäre Kraft ist die Kunst.“
Joseph Beuys

„Art and Artists stimulate us to see more, hear more, and experience more of what is going on within us and around us.“
Edgar Schein, Pionier der Organisationsentwicklung

„Die Kunst ist ein Schritt vom sichtbaren Bekannten zum verborgenen Unbekannten.“
Khalil Gibran, Maler Philosoph und Dichter

„Kultur kann nicht alle Probleme lösen. Aber die Auseinandersetzung mit ihr hilft uns, wichtige Fragen zu stellen.“
Anke Schad, wissenschaftliche Mitarbeiterin educult

„Die Beziehung zwischen Kunst und Management ist ein Hoffnungsgebiet, das mit mutigen bis dreisten Experimenten bespielt werden muss.“
Robert Bauer, Univ.Prof. an die JKU Linz, Institut für Organisation

„Irritation kann befreiend wirken, denn sie regt neue Sichtweisen und Handlungsmöglichkeiten an in Situationen, die aussichtslos erscheinen.“
Ute Kahmann, Künstlerin und systemischer Coach

„Kunst und Wirtschaft sind die großen Kreativitätspotentiale der Gesellschaft.“
Prof. Dr. Julian Nida-Rümelin, Philosoph und Ex-Kulturstaatsminister

„Kunst ist ein Spiel mit Grenzerfahrung.“
Reinhild Hoffmann, Choreografin und Tänzerin

„Kunst bedeutet Kreativität und kritische Auseinandersetzung mit den Fragen unserer Zeit. Moderne, zukunftsorientierte Unternehmensführung hat sich mit denselben Fragen zu befassen.“
Prof.KR Karlheinz Essl, Unternehmer und Kunstsammler

Künstler experimentieren, hinterfragen, riskieren, denken quer und entwickeln eigenständige Arten, die Welt zu sehen und darzustellen. Dieses Denken der Künstler bringt einige der Qualitäten mit, die heute in der Wirtschaft und in der Gesellschaft gefragt sein müssten.“
Samuel Keller, langjähriger Direktor der Art Basel

„Kunst und Kreativität treiben Innovation und Wachstum voran.“
Europäische Union, 2009 Jahr der Innovation und Kreativität

„Denken beginnt mit einem Fragezeichen.“
Thomas Macho, Philosoph, Humboldt Universität Berlin

„Das Leben ahmt die Kunst weit mehr nach als die Kunst das Leben.“
Oscar Wilde, irischer Schriftsteller

„Die Kunst gibt nicht das Sichtbare wieder, Kunst macht sichtbar.“
Paul Klee, Maler

„Die Kunst ist eine Vermittlerin des Unaussprechlichen.“
Johann Wolfgang von Goethe, Dichter

„Kreativität wird zum wichtigsten Kapital der Wirtschaft. Doch Kunst und Wirtschaft reden hartnäckig aneinander vorbei. Dabei waren ihre Ziele noch nie so klar wie heute.“
Wolf Lotter, Journalist, brand eins 12/2009

„Business needs what the arts teach.“
Rich Gurin, CEO, Binney & Smith, Inc.

„Der Künstler war immer vollkommen in die Gesellschaft integriert, aber nicht in die Gesellschaft seiner Zeit, sondern in jene der Zukunft.“
Ernesto Cardenal, nicaraguanischer Dichter

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